Geschichte
Kněžice wird erstmals im Jahr 1454 erwähnt. Das Dorf war rein kleinbäuerlich geprägt – nur Häusler, kein einziger Großbauer – und gehörte stets zu den kleinsten der Herrschaft Vrchlabí.
Erste schriftliche Erwähnung von Kněžice.
Schon im 17. Jahrhundert hatte das Dorf kaum 10 Anwesen und wuchs danach praktisch nicht mehr. Neben der Landwirtschaft wurde hier im 18. Jahrhundert in Heimarbeit Leinengarn gesponnen.
Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war Kněžice ein selbstständiges Dorf mit eigenem Richter, danach wurde es an Hořejší Vrchlabí (Ober-Hohenelbe) angeschlossen.
Kněžice hatte 95 Einwohner in 15 Häusern und eine Schule mit 23 Schülern. Die meisten waren Deutsche, Tschechen nur 6 %. Der deutsche Name des Dorfes war Schreibendorf – der Sage nach nach einem Schreiber, vielleicht einem herrschaftlichen, der hier zu einer Zeit gewohnt haben soll, als Lesen und Schreiben auf dem Land noch keine Selbstverständlichkeit waren.
Das heutige Haus Nr. 5 (1945 noch Nr. 4) gehörte dem Landwirt Adalbert Möhwald und seiner Familie. Das Haus selbst ist älter, ein Gasthaus gab es darin damals aber noch nicht. Kurz vor dem Krieg bewirtete Anton Tauchmann Gäste in Nr. 45, beliebt war auch Finks Ausflugsgasthaus im heutigen Haus Nr. 24.
Wie die meisten Bewohner von Schreibendorf wurden die Möhwalds nach dem Krieg vertrieben. Das Haus ging an die Familie Honc. Als die alten Honcs starben, wohnte hier jahrelang niemand…
Die Baude kaufte die Familie Matucha und betrieb sie als Pension und Wirtshaus.
Ein neues Kapitel schreibt die Familie Gerstman, die sich hier ihren Traum erfüllt und ein Ausflugswirtshaus mit Pension geschaffen hat. Wir bauen weiter aus und verbessern unseren Service für Sie.
Kommen Sie vorbei
Erleben Sie die Geschichte der Baude persönlich – zum Mittagessen oder für ein ganzes Wochenende.
